Sonntag, 20 Mai 2012


 
 

Kommentar zur Thüringen - Sachsen Debatte PDF Drucken E-Mail
Freitag, 28 Januar 2011

Christian Gumprecht, CDU-Landtagsabgeordneter des Altenburger Landes fordert neue Zukunftsdiskussion statt populistischer Länderdebatte

 

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Gumprecht äußert sich kritisch über den Vorstoß des Altenburger Landrates Rydzewski, der einen Wechsel des Altenburger Landes nach Sachsen in Erwägung zieht:

 

„Den Bürgerinnen und Bürgern einen Länderwechsel vorzuschlagen ist reiner Populismus. Was erhofft sich Landrat davon? In Sachsen wird das Altenburger Land sich geografisch wieder in einer Randlage befinden. Der Vorstoß mutet heute, in einer Zeit des Zusammenwachsens der Regionen in Europa, wie ein Rückfall in engstirnige Denkmuster an.

 

Ich stehe für Mitteldeutschland und werde mich aktiv für eine Zusammenführung der drei Länder einsetzen. Wer die Entwicklung des Altenburger Landes in den Mittelpunkt seiner Überlegungen rückt, der wird sich eher für eine Zusammenarbeit wenn nicht gar Zusammenführung der mitteldeutschen Länder aussprechen. Eine solche Perspektive gibt Raum für Zukunftsdenken.

 

Das Altenburger Land muss sich wie jede andere Region in Thüringen und in Deutschland, zumal in Zeiten knapper Kassen, mit besten Ideen und Eigeninitiative mit den Mitkonkurrenten messen. Flugplatz, Theater und Krankenhaus sind wesentliche Punkte der Altenburger Infrastruktur. Die Wirtschafts- und Strukturbedingungen müssen maßgeblich weiter verbessert werden. Und hier sind alle Bewohner, Unternehmer und Verantwortliche des Altenburger Landes gefragt.

Allen voran sollte hierbei ein Landrat mittun. Mit dem Vorschlag, einfach das Bundesland zu wechseln und dann zu hoffen, disqualifiziert sich der Landrat.“

 
 
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